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Spaziergang im Herbstwald

Plötzlich im Zauberwald
Plötzlich im Zauberwald

Als ich heute Morgen durchs Fenster schaute, erblickte ich einen typischen Herbsttag. Nebel, Nebel, Nebel –ich konnte kaum den gegenüberliegenden Hang sehen. Meine beiden Hunde Silas und Locksley interessierte das allerdings gar nicht. Die wollen raus, egal welches Wetter herrscht. So bleibt mir auch nichts anderes übrig: dicker Pulli, Handschuhe, Schal und Mütze an und los geht‘s.

Dicke eingepackt gehts in den Herbstwald
Dick eingepackt geht’s in den Herbstwald

Im Wald angelangt, kam wie zum Dank auch schon die Sonne durch und zauberte mystische Stahlen durch das Astgewirr. Plötzlich waren wir in einem Zauberwald! War vorher noch alles grau und leblos, so leuchtete das Laub jetzt in den tollsten die Farben. Jeder Winkel summte, im Laubhügel raschelte es, im Licht sah ich kleine Fliegen sich lustig umkreisen.

Hört ihr das Rascheln im Laub?
Hört ihr das Rascheln im Laub?

Ich muss an einen Artikel in der Herbst-Ausgabe der Holunderelfe über das „Waldbaden“denken. Ich finde dieses Wort sehr passend und fühlte ich umgeben von Natur und Leben. Auf einmal nahm ich auch den erdigen Geruch des Herbstwaldes deutlicher war und freute mich am Rascheln meiner Füße im Laub auf dem Weg.

Farbenspiel im Herbstwald
Farbenspiel im Herbstwald

Wahrscheinlich ist das einer der letzten Tage, an dem ich dieses Schauspiel genießen konnte – am kommenden Wochenende soll es schneien. Aber dann genieße ich andere Naturschauspiele.

Frühling und Ravello

Frühling und Ravello

Frühling! Erste wärmende Sonnenstrahlen und blauer Himmel. Nicht mal die erfreuliche Aussicht auf ein paar Runden entspanntes Stricken kann mich dann noch auf dem Sofa halten. Meinen beiden Rabauken Silas und Locksley ist das Wetter ja meist egal, die wollen immer raus – am besten mit dem ganzen Rudel. Und so haben wir das am Wochenende dann auch gemacht.

Duft nach frischem Holz, Vogelgezwitscher und ganz vorsichtiges Grün hier und da. „Endlich!“, will ich am liebsten laut rufen, als ich aus der Haustüre trete und stelle wieder mal fest, wie herrlich es ist, mitten in einem wunderschönen Naturschutzgebiet zu wohnen und unmittelbar die freie Auswahl an Dutzenden von Waldwegen zu haben. (Das ist im Winter ja eigentlich auch so, wird dann aber leider von mir irgendwie ignoriert.)

Die Temperaturen sind noch frühlingsfrisch und so kommt mein im Winter fertiggestellter Pullover „Ravello“ von Isabell Kraemer in den Genuss, der Welt vorgestellt zu werden. Leider war die Welt irgendwie nicht auf unseren Waldwegen unterwegs – wir haben nicht eine menschliche Seele getroffen (was ich ja eigentlich genieße) – daher stelle ich den Pulli mal hier im Internet vor. Da ist ja im Normalfall die ganze Welt unterwegs.

Ravello vorne
Ravello vorne

Dies ist schon der zweite Pulli, den ich nach dieser Anleitung gestrickt habe. „Dann kann sie so schlecht ja nicht sein“, würde der Schwabe jetzt sagen. Und in der Tat, die Anleitung ist, wie jede Anleitung von Isabell Kraemer, super verständlich geschrieben. Der Pullover wird in Runden glatt rechts von oben nach unten in einem Stück gestrickt – also keine Einzelteil, die man zusammennähen muss. Wie ich das liebe! Einzig verkürzte Reihen und einen i-cord-bind-off sollte man an Können mitbringen.

Ravello hinten
Ravello hinten

Für diese zweite Version des Pullovers habe ich dann auch eine bessere Wollqualität gewählt: Lifestyle von Atelier Zitron von mir handgefärbt mit Säurefarben. Das Garn ist super kuschelweich und so hat der Pulli eine echte Chance, sich zum Lieblingsstück zu mausern.

Locksley freut der Frühling
Locksley freut der Frühling

Barbara alias Kunschtwerk und die Medien

Die Ankündigung kam schon letztes Jahr: Das Telefon auf meinem Schreibtisch im Archiv klingelte. Es war eine Redakteurin unserer Regionalzeitung „Schorndorfer Nachrichten“ und sie wollte ein Interview mit mir vereinbaren – über mich und meine Arbeit im Archiv. Natürlich fühlt man sich da geschmeichelt, aber eigentlich mag ich das gar nicht. Gerne geb ich Auskunft zu einem Thema. Aber ein Interview bei dem das Thema ausschließlich ich selber bin 😮 ? Oje oje!

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